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Spielerinnen:
Reihe hinten: Sarah Greinke, Imke Seidel, Femke Lobstaedt, Katja Burmeister (eK), Franziska Peters, Jill Sievert
Reihe vorne: Viveka Romeyke (eK), Anna Detlefsen, Alke Trceziok, Kim Haudrup, Sarah Jörgensen, Ania Ewert, Josefine Lüthje
eK= erweiteter Kader
Es fehlen: Sophia Fasold, Caja Lübker, Levke Rohwer, Katrin Rohwer, Annika Fimmen

Sebastian Schräbler

Sebastian Schräbler

Trainer
Torben Helmer

Torben Helmer

Tw-Trainer
Nick Schönnagel

Nick Schönnagel

Physiotherapeut
Jan Winter

Jan Winter

Betreuerteam
Guido Pillich

Guido Pillich

Betreuerteam
Renate Bockisch

Renate Bockisch

Betreuerteam
Wenzl Sperl

Wenzl Sperl

Video

Ohne wirklich groß gefordert gewesen zu sein, erreichten unsere 1. Frauen am 09.09.2017 stets ungefährdet die nächste Runde im HVSH – Pokal. In einem recht unspektakulerem Spiel in der Helmut-Wriedt-Halle gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II stand es am Ende der Partie, auch ganz ohne Backe, 32:17 für die HG O-K-T. Im Foto (Danke an Ulla Machau) sind Alke Trceziok, Sarah Jörgensen, Kim Haudrup und Jill Sievers (vlnr) bei der Abwehrarbeit zu sehen.

Hierzu der Artikel zum Spiel aus der Eckernförder Zeitung [zum Artikel]

09.09.2017 HSG Kiel/Kronshagen  gg  HG O-K-T
17:32

Nach unzähligen Bergsprints, Fahrtenspielen, Krafteinheiten mit der Langhantel, sowie 3000 m-Läufen auf dem Sportplatz und schweißtreibenden Trainingseinheiten in der Halle ging es nun endlich los… Mit der 1. Pokalrunde auf Landesebene starteten wir am vorletzten Wochenende in die Saison 2017/2018. Als erster Gegner erwartete uns in der Kieler Helmut-Wriedt-Halle der Landesligist HSG Holstein Kiel / Kronshagen.

Zum Saisonstart traten wir mit einem sehr dezimierten Kader an. Neben unseren verletzten Spielerinnen Hossa, Anna und Levke, die uns tatkräftig von der Tribüne unterstützten, sowie Caja, die gerade eine längere Auslandsreise verbringt, mussten wir krankheitsbedingt auf unseren Flügelflitzer Katrin verzichten, und auch unser Neuzugang Anni stand uns am Pokalwochenende noch nicht zur Verfügung. Zur Unterstützung von Femmi und als Ersatz für Sophie, die gerade erst aus dem Urlaub zurückgekommen war, gab Katja Burmeister, die etatmäßig das Tor unserer zweiten Mannschaft hütet, aber schon während der Vorbereitung oft bei uns einsprang, ihr Debüt in unseren Reihen. Der Rest unseres Kaders zeigte sich fit und motiviert, nun endlich in die Saison zu starten.  

Während der Erwärmung wurde uns dann mitgeteilt, dass dieses Spiel ohne Nutzung von unserem geliebten Harz ausgetragen werden musste, worüber wir doch sehr verwundert waren, da direkt vor uns die Bundesliga A-Jugend des THW Kiel ihr Spiel auf demselben Spielfeld noch mit Harz bestreiten durfte und es zwischen den Spielen nicht zu einer Blitzhallenreinigung kam. Ein Schelm, wer da Böses denkt…
Nun gut, wir begannen das Spiel mit einigen Fehlern in unserem Angriffsspiel, indem wir uns viele Ballverluste leisteten. Zwar spielten wir uns auch häufig klare Torchancen heraus, scheiterten aber immer wieder kläglich an der gegnerischen Torfrau oder warfen den Ball gleich neben das Tor. So wies die Anzeigentafel in der Kieler Sporthalle nach zehn gespielten Minuten einen Spielstand von 2:2 vor. Immerhin stand unsere Abwehr mit der gut aufgelegten Femmi dahinter im Tor ganz passabel, sodass wir nicht in Rückstand gerieten. Über unsere 4:1:1-Abwehr, die wir bereits im Trainingslager in Dänemark testeten, gelangen uns dann viele Ballgewinne, sodass wir nach den anfänglichen Schwierigkeiten besser ins Spiel kamen und uns bereits in der ersten Spielhälfte vorentscheidend absetzen konnten. Zu erwähnen in Halbzeit eins bleibt noch der Seitfallzieher von Femmi, die einen in den oberen Torwinkel geworfenen Ball noch mit dem Fuß herausangelte und uns alle erstaunen ließ, hatten wir doch keine Ahnung, so eine bewegliche Torhüterin in unseren Reihen zu haben. Der Hürdensitz sollte also kein Problem mehr für sie darstellen J. Kurz nach dieser Rettungsaktion ertönte der Halbzeitpfiff und wir gingen mit einer 16:5-Führung zum Pausentee.

Auch in der zweiten Spielhälfte gelangen uns über unsere offensive Abwehrformation viele Ballgewinne, durch die vor allem unsere Jill, die auf der vorgezogenen Abwehrspitze eingesetzt wurde, viele Treffer per Gegenstoß erzielen konnte. In Torlaune zeigte sich auch Imme, die durch ihre Power und Schnelligkeit nicht von den Kieler und Kronshagener Krabben zu stoppen war und insgesamt zehn Treffer erzielte. Jedoch zeigten wir uns auch in der zweiten Spielhälfte oft zu ungeduldig und schlossen häufig zu früh und unvorbereitet ab. Ebenso ließ unsere Aufmerksamkeit in der Abwehr zum Ende des Spiels nach, sodass die Gastgeberinnen aus der Landeshauptstadt noch zu einigen unnötigen Treffern aus dem Rückraum kamen. 

Zusammengefasst landeten wir in diesem Spiel zwar einen glanzlosen, aber ungefährdeten Sieg. Unser Trainer Sebastian hatte eine Woche vorm ersten Punktspiel noch einmal die Möglichkeit, mit taktischen Varianten zu experimentieren und uns Spielerinnen auf Wettkampfebene zu testen, die er auch rege nutzte, sodass alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten bekamen. Im Pokal sind wir nun eine Runde weiter und die Auslosung ergab, dass wir Anfang Oktober auswärts gegen den MTV Heide antreten werden. Nun freuen wir uns aber erstmal auf den Saisonstart in der Liga und auf eure lautstarke Unterstützung. Wir zählen auf euch!   

Eure Terry (Anita Ewert)

Es spielten (Tore/davon 7m):
Femke Lobstaedt, Katja Burmeister – Anita Ewert (4), Imke Seidel (10/3), Alke Trceziok (4), Viveka Romeyke, Franziska Peters (1), Josefine Lüthje (2), Kim Lara Haudrup (1), Jill Sievert (7), Sarah Jörgensen (3/1).   

Die 1. Frauen verlieren unerwartet deutlich gegen den Aufsteiger aus Wattenbek. Trainer Schräbler äusserte sich in der Eckernförder Zeitung wie folgt: [zum Artikel]

17.09.2017 TSV Wattenbek  gg  HG O-K-T
26:17

Wo soll ich nur anfangen…

Was war das für eine Leistung, was war das für ein Einstand? Und dafür haben wir so hart gearbeitet, dass wir solch ein Gesicht auf dem Spielfeld zeigen? Das waren nicht wir, das war nicht unser Teamgeist, unser Kampfgeist, unsere Leidenschaft und doch waren es genau wir, die es auf diesem Spielfeld verkackt haben. (Entschuldigt meine Wortwahl, aber „schönreden“ bringt hier auch nichts.) Aber, erst einmal von vorne, damit auch alle wissen, wovon ich spreche:

Wir starteten mit unserer 6:0-Deckung. Wir wussten, dass Wattenbek eine gute, schnelle und junge Truppe auf die Platte stellen wird, und waren gewarnt. Womit wir aber nicht gerechnet haben, ist, dass sie eine versetzte 5:1-Deckung spielen werden, um unsere Rückraumrechts-Spielerin komplett und konsequent aus dem Spiel zu nehmen. Anstatt darauf zu reagieren, haben wir uns verblüffen lassen. Dazu kam auch noch, dass wir in unserer 6:0-Deckung keinen richtigen Zugriff bekamen und so Wattenbek auch zu einfachen Toren einluden. Anstatt zu zweit zusammenzuschieben, wurde alleine gekämpft. Anstatt dass einer aus der Deckung raustritt, um zu agieren, rannten gleich zwei Spielerinnen raus. Anstatt zuzupacken, wurde zu oft der Gegner laufen gelassen. Nach ca. 20 Minuten führte Wattenbek schon mit 5 Toren, auch weil wir zu viele einfache Bälle und Torwürfe haben liegen lassen. Aber geschlagen geben wollten wir uns nicht. Und so schafften wir es uns zu stabilisieren. Hinten wurde kurze Zeit Beton angerührt und vorne haben wir uns mit wichtigen Treffern durchgetankt.

So stand es 12:11 zur Halbzeit. Der Kampfgeist war geweckt, wir waren wieder da, Hoffnung schwappte auf. Wir wollten daran anknüpfen und es in der zweiten Halbzeit besser machen als in der ersten.

Doch genau das Gegenteil trat ein. Wir kamen aus der Kabine und fanden wieder keinen richtigen Zugriff. Die Abwehr war löchrig und das größte Problem war heute leider unser Angriff. Spielzüge wurden nicht richtig ausgespielt oder falsch angelaufen. Wattenbeks Schachzug, uns nicht ins Kreuzen und in unsere Übergänge kommen zu lassen, ging auf. Der Ball fand zu selten den richtigen Weg und die gegnerische Torhüterin wurde von uns zur Königin geschossen. Zu viele einfache Fehler im Spielaufbau und im Torabschluss ließ Wattenbek davonziehen. Wir waren heute einfach zu langsam und zu träge. Unsere Gegnerinnen hatten heute den besseren Start, die besseren Antworten und so kannst du kein Spiel gewinnen. Wir verlieren auch in der Höhe verdient 26:17.

Ein Wort möchte ich noch über die Schiedsrichterinnen verlieren. Sie haben keineswegs Schuld an unserer Leistung oder an der Niederlage, dafür sind wir schon selbst verantwortlich. Doch was sie sich zusammengepfiffen haben, war eine absolute Frechheit. So blieb z. B. eine Spielerin von Wattenbek verletzt liegen und die Zeit wurde angehalten. Wir warten darauf, dass es weiter geht und beim Wiederanpfiff wurde Zeitspiel angezeigt. Wofür fragt man sich, auf die Antwort der beiden Damen warten wir heute noch, denn sie konnten es uns auch nicht sagen. Und das machten sie ganze fünfmal. Und auch sonst hatten sie kein glückliches Händchen.

Was bleibt noch zu sagen:

Es war das erste Saisonspiel, was ordentlich in die Grütze ging. Aber es war auch das Erste und wir werden an uns arbeiten und wollen es heute gegen den Frankfurter HC deutlich besser machen. Wir freuen uns, dass ihr den Weg zu uns in die Halle gefunden habt. Wir wollen euch zeigen, dass wir hart an uns gearbeitet haben.   

Eure Imme ( Imke Seidel )

Es spielten (Tore / 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (2), Imke Seidel (4/2), Alke Trceziok, Franziska Peters (5), Josefine Lüthje (4), Kim Lara Haudrup, Jill Sievert, Sarah Jörgensen (1), Katrin Rowehr (1), Annika Fimmen.   

24.09.2017 HG OKT – Frankfurter HC
21:21

Das war er definitiv – VERLOREN! Über eine Spielzeit von bis zu 50 Minuten dominierten wir in der Owschlager Halle nämlich mit zwischenzeitlichen 6-Tore-Führungen gegen die Mädels vom Frankfurter HC, bis diese in der 59. Minute ausglichen und sogar den Führungstreffer erzielten.

Die Begegnung begann recht schleppend. Beide Mannschaften kamen nicht so richtig zum Zuge, sodass es in der 4. Spielminute immer noch 0:0 stand, ehe es uns gelang dann doch das Zepter zu übernehmen. Josi gelang der erste Treffer der Partie und der stimmte damit die Führung unsererseits ein.

Eine sehr gut aufgelegte Sarah auf der Mittelposition schloss entweder selbst ab oder setzte ihre Nebenleute hervorragend in Szene. Ganz besonders Sissi profitierte davon, nutzte ihre Chancen und versenkte einen Treffer nach dem nächsten im gegnerischen Tor. Auch Katrin erzielte über eingeleitete Gegenstöße durch Femke bis zur 22. Spielminute zwei ihrer insgesamt drei Tore, sodass wir uns eine 6-Tore-Führung (10:4) ergatterten. Diese Führung war das Resultat einer kompakten Deckungsarbeit, die im Auftaktspiel gegen den TSV Wattenbek kaum bis gar nicht vorhanden war.

Mit einem Puffer von 5 Toren verließen wir das Feld in die Halbzeitpause und starteten direkt mit einem Treffer, wieder einmal durch Sissi, in die 2. Hälfte der Partie. Auch im Verlaufe der nächsten 10 Minuten, in denen wir immer wieder in Folge 2-Minuten Strafen kassierten, sodass wir kontinuierlich in Unterzahl agieren mussten, verloren wir nicht die Führung (15:10). Bis zur 54. Spielminute verteidigten wir unseren Vorsprung mit 5 Toren, bis die Frankfurterinnen scheinbar ihr „Ass aus dem Ärmel“ zogen und auf eine 4:2 Abwehrformation umstellten. Hierbei fehlte uns die Bewegung im Angriffsspiel und wir nutzen die entstandenen Lücken nicht konsequent. Die Frankfurterinnen glichen somit in der 59. Minute auf 20:20 aus und das Spiel wurde durch den Ausgleichstreffer durch Sissi bei einer Spielzeit von 59:56 Minuten unentschieden (21:21) beendet.

An alle Zuschauer, die den Weg in die Halle gefunden haben, ein herzliches Dankeschön! Wir hoffen, dass wir euch ebenfalls bei den kommenden Heimspielen in Owschlager und Kropper Halle begrüßen dürfen!

Eure Alke

Es spielten (Tore / 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (1), Imke Seidel (2/1), Alke Trceziok (1), Katrin Rohwer (3), Franziska Peters (8/3), Josefine Lüthje (2), Kim Haudrup, Jill Sievert, Sarah Jörgensen (4), Annika Fimmen.  

03.10.2017 TSV 1860 Travemünde (Raubmöwen) – HG O-K-T
15:29

Nach einem spielfreien Wochenende gastierten wir am Dienstag, dem Tag der Deutschen Einheit, bei dem TSV 1860 Travemünde, deren Kosename „Raubmöwen“ wahrscheinlich geläufiger ist. Trotz des spielfreien Wochenendes nahmen wir unsere drei regulären Trainingseinheiten unter der Woche wahr, um unsere Defizite aus den vorigen zwei Spielen intensiv zu reflektieren und aufzuarbeiten. 

Nach einer desolaten Niederlage zum Saisonauftakt gegen den Aufsteiger Wattenbek mit 26:17 und einem „Glück im Unglück“ erspielten Remis in der letzten Sekunde (21:21) gegen den Frankfurter HC stand der erste ersehnte Saisonsieg noch aus. Unser Gegner, der sich zum Großteil aus Spielerinnen der A-Jugend zusammensetzt,  und teilweise bereits am vorigen Wochenende in der Bundesliga gefordert und aktiv war, zählt somit zu den jüngeren Mannschaften dieser Liga. Trotz dessen nahmen wir die Raubmöwen als gleichwertigen Gegner auf Augenhöhe wahr. Mit dieser Einstellung und einem entschlossenen Kampfgeist zum Siegeswillen eröffneten wir das Spielgeschehen. Die von Beginn an ausgestrahlte Präsenz und der nötige Respekt ließen uns das Spiel in den Anfangsminuten mit einer kontinuierlichen Drei-Tore-Führung dominieren. Durch unser konsequentes Agieren konnte die Tordifferenz stetig ausgeweitet werden, sodass die Anzeigetafel in der 20. Spielminute einen Spielstand von 4:12 zu Gunsten unsererseits aufzeigte. Travemünde erzielte in den ersten zwanzig Minuten lediglich vier Tore. Dieses Geschehen spricht für eine aggressive Abwehrleistung in Kombination mit einer funktionierenden Torwartleistung. Daraufhin reagierte der gegnerische Trainer in kürzester Zeit mit gleich zwei Auszeiten, wobei die erste davon ihre Wirkung gänzlich verfehlte. Die zweite dagegen zeigte jedoch wesentlich mehr Wirkung, sodass der von uns ausgebaute Vorsprung anfing, sich zu verkleinern (6:12). Dieser für uns typische Einbruch ist uns bestens bekannt und kann uns, wie im letzten Spiel, den Sieg kosten. Diesen Eindruck wollten wir nicht auf uns sitzen lassen und waren es unseren mitgereisten Fans, unserem Team und uns selbst schuldig, zu beweisen, dass wir in der Verfassung sind, aus unseren Fehlern lehrreiche Schlüsse gezogen zu haben und diese Fehler nicht wiederholen. Anstatt „den Kopf in den Sand zu stecken“ und wie in den vorigen Spielen durch überhastete und unvorbereitet Abschlüsse und technische Fehler das Spielgeschehen aus der Hand zu geben, behielten und bewiesen wir „einen kühlen Kopf“, der uns einen Halbzeitstand von 8 zu 16 sicherte. Diese kritische Phase überstanden wir erfolgreich, da wir die Ausgangssituation im Training ausgiebig analysierten und uns mit Alternativen auf diese Situation dementsprechend vorbereiteten. Mit Beginn der zweiten Halbzeit verwalteten wir eine mindestens Acht-Tore-Führung, bei der wir wussten, dass wir zu keinem Zeitpunkt in unserer Effektivität nachlassen durften. Ansonsten bestünde auch in diesem Spiel ein ungewollter und unnötiger Verlauf des Ergebnisses und des Spielgeschehens. Um dies gar nicht mehr erst in Frage zu stellen, handelten wir einigermaßen konsequent, sodass der Vorsprung durch eine geschlossene Mannschaftsleistung weiterhin ausgebaut werden konnte. Das Endergebnis von 15 zu 29 ist jedoch im Verlauf des Spiels, besonders in der zweiten Halbzeit, auch auf unserer Seite von vielen technischen Fehlern geprägt, sodass auch wir noch viel an uns und an unserem Zusammenspiel arbeiten müssen. Jedoch ist der erste Sieg endlich erzielt, auf dem wir aufbauen können und wollen und dies gelingt uns nur in Kooperation mit Eurer Unterstützung! Am kommenden Mittwoch bestreiten wir das nächste Pokalspiel gegen den MTV Heide, bevor dann das nächste Heimspiel in der Liga am 14.10.2017 gegen Oyten ansteht.

Eure Katrin

Es spielten (Tore / 7m):
Femke Lobstaedt, Sophie Fasold –
Anita Ewert (3), Imke Seidel (5/4), Alke Trceziok (2), Franziska Peters (3), Josefine Lüthje (3), Kim-Lara Haudrup, Jill Sievert (4), Sarah Jörgensen (4), Annika Fimmen, Anna Detlefsen, Katrin Rohwer (5).

11.10.2017 MTV Heide – HG OKT  (HVSH Pokal)
30:27

Als Gegner im Achtelfinale des HVSH- Länderpokals erwarteten uns die Mädels des MTV Heide. Helge Thomsen (Trainer) verfügt über einen jungen, dynamischen und technisch gut ausgebildeten Kader, welcher derzeit in der Schleswig-Holstein Liga ganz oben mitmischt. Johnny machte uns klar, dass dieses keineswegs ein Selbstläufer werden würde und wir 60 Minuten richtig Gas geben müssen, wenn wir in die nächste Runde kommen wollen. 

Anpfiff war zur ungewohnten Zeit am Mittwochabend um 20:15 Uhr in Hemmingstedt. Besonders Sissi freute sich über das Los und somit endlich mal ein wahres Heimspiel zu haben. Als dann auch Alke (eine mögliche Abkürzung und ein beinahe im Heider Moor versunkenes Auto später) durch Robins Hilfe die Halle erreicht hatte, konnte es losgehen.
Wir starteten konzentriert in das Spiel. Unsere Abwehr stand kompakt und wir zwangen die Heider Mädels zu leichten Ballverlusten, welche wir im Gegenzug in schnelle Tore verwerteten. Nach einer knappen Viertelstunde brachte Sissi uns 5:1 in Führung. Soweit so gut. Es schien ja super zu laufen. Aber die Rechnung hatten wir ohne die Heider Mädels gemacht. Diese haben sich kein bisschen irritieren lassen und als Helge Thomsen dann die Auszeit nahm, wendete sich innerhalb weniger Minuten das Blatt. Plötzlich stand es 6:6. Heide spielte eine offensive Abwehr und kämpfte um jeden Ball. Der Rest der ersten Halbzeit war ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen konnte. Letztlich gingen wir mit einer 14:13-Führung in die Pause. Auch in der zweiten Spielhälfte konnte sich zunächst keine der Mannschaften so recht absetzen. Ab der 40. Minuten lief es dann besser.
Aus einer stabilen Deckung und wichtigen Paraden von Soph brachte uns Imke mit ihrem Treffer zum 19:17 (40.) in Führung und kurz danach traf
Katrin zum 23:19 (44.). Dieses war die höchste Führung im Spiel, jedoch zeigte sich erneut, dass die Heider Mädels bis zum Schluss kämpften. Dass wir in dieser Phase zwei Zeitstrafen kassierten, nutzten die Mädels vom MTV aus. So stand es kurz vor Ende 25:25. Rund 200 Zuschauer sahen dann eine packende Schlussphase, welche wir letztlich mit 30:27 für uns entscheiden konnten.
Zusammengefasst hat dieses Spiel wieder gezeigt, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat. Auf dem Papier hätte wohl jeder gedacht, dass es für uns ein leichtes Los war. Die Heider Mädels haben es uns aber bis zur letzen Minute extrem schwer gemacht und einen tollen Fight geliefert. Im Endeffekt hatten wir in den letzen fünf Minuten die stärkeren Nerven. Da wir uns nicht aus der Ruhe haben bringen lassen, konnten wir den Sieg auf unserem Konto verbuchen. Im Pokal sind wir nun also eine Runde weiter und die Auslosung ergab, dass wir im Viertelfinale (13./14.01.2018) gegen die Mädels der SG Todesfelde/Leezen antreten werden. Diese haben in der letzen Runde unseren Ligakonkurrenten Jörl nach einer Verlängerung geschlagen.

Eure Levke

Es spielten (Tore/ 7m):
Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (4), Imke Seidel (4/2), Alke Trceziok (1), Katrin Rohwer (4), Franziska Peters (4), Josefine Lüthje (4), Anni Fimmen (2), Jill Sievert (3), Sarah Jörgensen (4), Kim Lara Haudrup , Anna Detlefsen

14.10.2017 HG OKT – TV Oyten
32:31

Den positiven Aufwärtstrend, dank der gewonnenen Spiele in Travemünde und im HVSH-Pokal beim MTV Heide, galt es nun weiter auszubauen. Mit dem TV Oyten gastierte nicht nur ein langjähriger Weggefährte bei uns, sondern auch der amtierende Meister der letzten 3. Liga-Saison (Staffel Nord). An das letzte Auswärtsspiel in Oyten (5. Februar 2017) denken wir dennoch gerne zurück, denn das konnten wir mit 25:26 für uns entscheiden.

Wer sich an die letzte Saison erinnert, weiß, dass wir in unserer Kropper Halle doch ganz erfolgreich waren. Natürlich war der Wille dann groß, genau das fortzuführen.

Bis auf unsere beiden Langzeitverletzten, Hossa und Levke, und unsere Caja, die sich noch in den USA befindet, waren alle 13 Spielerinnen an Bord. Auf Seiten des TV Oyten fehlte verletzungsbedingt mit Jana Kokot eine zentrale Schlüsselspielerin. Die Anfangsphase des Spiels verlief auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der 16. Minute schaffte Oyten es, erstmals in Führung zu gehen. Doch schon eine Minute später gelang Jill der Ausgleich zum 8:8. Bis zum Halbzeitpfiff lieferten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erheblichen Anteil daran, dass wir nicht deutlicher in Rückstand gelangen, hatte Sophie. Sie hielt 3 von 4 gegebenen 7m in den ersten 30 Minuten!

Mit einem Stand von 14:15 wechselten wir die Seiten. Oyten erhöhte direkt auf 14:16. Doch durch 3 Tore am Stück konnten wir die Führung wieder übernehmen. Bis zur 51. Minute gelang es keiner Mannschaft, sich einen entscheidenden Vorsprung herauszuspielen. Aber nach einer 2-Minuten-Strafe gegen die Gäste, nutzten wir unsere Chance und erhöhten auf 28:25. Folgerichtig legte Oyten-Trainer Sebastian Kohls die grüne Karte. Zunächst zeigte sie keine Wirkung. Auch fünf Minuten später konnte die gegnerische Mannschaft an unserer 3-Tore-Führung nichts ändern. In der 58. Minute erhielt Oyten zudem noch eine Zeitstrafe. Allerdings erzielte Denise Engelke kurz danach mit ihrem 13. Tor den Anschlusstreffer und die Gäste stellten ihre Abwehr nun auf eine Manndeckung um. Doch wir bewahrten Ruhe und konnten durch einen Treffer von Katrin, in Minute 59:06, zum 32:30 erhöhen. Oyten verkürzte noch einmal, aber letztendlich konnten wir die Zeit runterspielen und mit einem 32:31 als Sieger vom Platz gehen.

Eine geschlossene Mannschaftsleistung, getragen von einer tollen Unterstützung des Publikums, trugen letztlich zu diesen zwei grandiosen Punkten bei. So kann’s gerne weitergehen!

Eure Sissi (Franziska Peters)

Es spielten (Tore / 7m):
Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (1), Imke Seidel (10/4), Alke Trceziok (2), Katrin Rohwer (3), Annika Fimmen (3), Franziska Peters (6/2), Anna Detlefsen, Josefine Lüthje (1), Kim Lara Haudrup, Jill Sievert (4), Sarah Jörgensen (2).   

21.10.2017 MTV Altlandsberg  gg  HG O-K-T
21:26

Wir machten uns auf den Weg Richtung Altlandsberg, einer unser weitesten Fahrten diese Saison. Nach einer unterhaltsamen Fahrt ohne große Komplikationen kamen wir an der Halle an.

Wir starten gut ins Spiel und zogen mit schnellen Toren von Josi und Anni auf 0:3 weg. Über eine starke Abwehr legten wir in der Anfangsphase den Grundstein für den Sieg. Im Angriff war dagegen etwas Sand im Getriebe. Die ersten 20 Minuten spielten die, wie unser Trainer nach dem Spiel sagte, die wohl bisher beste 6:0- Deckung in der Saison. 

Wir konnten uns in der ersten Halbzeit allerdings nie entscheidend absetzten und brachten durch blöde Fehler die MTV Damen immer wieder zurück ins Spiel. Kurz vor dem Pausentee schaltete vor allem Anna in ihrem Comeback-Spiel noch einen Gang höher und brachte uns mit ihren Toren wieder auf eine leistungsentsprechende Tordifferenz. So gingen wir mit einem 8:11 in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit kamen wir wacher aus der Kabine als die Brandenburgerinnen und konnten durch die Gegenstoßtore von der gut aufgelegten Katrin schnell auf 8:14 davonziehen. Von da an haben wir den Altlandsbergerinnen wenig Chancen gelassen, sodass wir in der 47. Minute unseren höchsten Vorsprung (20:12) verbuchen konnten.

Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem nie gefährdeten 21:26-Erfolg im Gepäck traten wir die feuchtfröhliche Heimreise antreten.

Eure Femmi (Femke Lobstaedt)

Es spielten (Tore / 7m):
Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (1), Imke Seidel (1/1), Katrin Rohwer (8), Annika Fimmen (2), Franziska Peters (4), Anna Detlefsen (3), Josefine Lüthje (3), Kim Haudrup, Jill Sievert (2), Sarah Jörgensen (2/2).

28.10.2017 HG O-K-T gg Buxtehuder SV II
21:25

Als Allererstes möchte ich Caja ganz herzlich willkommen zurückheißen (nach 3 Monaten in den USA), wir haben Dich vermisst und freuen uns sehr, dass du wieder da bist!

Auch Alke war aus dem Urlaub zurück und so konnten wir mit vollem Kader am letzten Wochenende den Buxtehuder SV II in der Owschlager Halle empfangen. Leider sollte der Fluch weitergehen – wir konnten unsere Heimspiele bisher nur in der Geestlandhalle in Kropp gewinnen. 

Nach einem guten Start in die Partie gingen wir nach 10 Minuten auch mit 5:3 in Führung. Es wurde das umgesetzt, was Johnny (Sebastian) vor dem Spiel angesprochen hatte, und auch die Deckung stand gut. So lief es dann erstmal weiter und wir konnten die Führung bis zur 15. Minute halten. Daraufhin machte die Bundesligareserve vom BSV allerdings 3 Tore in Folge und ging so in Führung. Wir schafften immer wieder den Ausgleich und so auch Sissi in der 21. Minute zum 10:10. Bei diesem Tor wurde Sissi leider stark gefoult, sodass sie das restliche Spiel auf der Bank verbringen musste (hoffentlich ist es nichts Schlimmes!). Sissi hatte einen guten Tag erwischt, deshalb war es umso ärgerlicher, dass es ab diesem Zeitpunkt ohne sie weitergehen musste. In der Überzahl gelang es uns leider nicht, noch einmal in Führung zu gehen, wir gerieten in den Rückstand und Johnny nahm kurz vor der Halbzeit noch einmal eine Auszeit. Die brachte leider nicht den gewünschten Erfolg und wir mussten mit einem 11:17 in die Pause gehen. Nach der Pause starteten wir direkt mit 2 Treffern von Jill und Imke. Auch im weiteren Verlauf gelang es uns mit Toren von Anni und Jill auf einen 3-Tore-Rückstand (17:20) in der 45. Minuten zu kommen. Unsere Abwehr war auch in der 2. Hälfte weiterhin nicht das Problem und auch unsere Torhüter Femmi und Soph haben uns an diesem Tag vor einigen weiteren Gegentoren bewahrt. In den letzten 15 Minuten fehlten uns im Angriff die Ideen und wir konnten nicht das zeigen, was wir eigentlich können. So konnten wir mit dem letzten 7m-Wurf von Imke nur mit einem 21:25 aus der Partie gehen.

Eure Hossa (Sarah Greinke)

Es spielten (Tore / 7m):
Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert, Imke Seidel (6/4), Alke Trceziok, Franziska Peters (4), Josefine Lüthje (3), Kim Lara Haudrup, Jill Sievert (5), Sarah Jörgensen, Katrin Rohwer (2), Annika Fimmen (1), Anna Detlefsen.   

Aktuelle Tabelle 3.LIGA Nord

Alle Spiele 1. Frauen HG O-K-T  3.LIGA Nord

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