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Spielerinnen:
Reihe hinten: Sarah Greinke, Imke Seidel, Femke Lobstaedt, Katja Burmeister (eK), Franziska Peters, Jill Sievert
Reihe vorne: Viveka Romeyke (eK), Anna Detlefsen, Alke Trceziok, Kim Haudrup, Sarah Jörgensen, Ania Ewert, Josefine Lüthje
eK= erweiteter Kader
Es fehlen: Sophia Fasold, Caja Lübker, Levke Rohwer, Katrin Rohwer, Annika Fimmen

Sebastian Schräbler

Sebastian Schräbler

Trainer
Torben Helmer

Torben Helmer

Tw-Trainer
Nick Schönnagel

Nick Schönnagel

Physiotherapeut
Jan Winter

Jan Winter

Betreuerteam
Guido Pillich

Guido Pillich

Betreuerteam
Renate Bockisch

Renate Bockisch

Betreuerteam
Wenzl Sperl

Wenzl Sperl

Video

Auswärtsspiele 1. Frauen 3. LIGA Nord

Auch diese Saison bieten wir unseren Fans wieder an, die Mannschaft der 1.Frauen kostenfrei im Bus zu den Auswärtsspielen zu begleiten. Abfahrtort ist immer der Bahnhof  Owschlag. Je nach Route ist ein Zustieg in Kiel oder Neumünster möglich. Verpflegung für die Rücktour ist immer dabei. Je nach Entfernung gibt es zusätzlich für die Hintour auch Mittagverpflegung. Beides natürlich gratis. Damit das Betreuerteam solide planen kann, ist eine Anmeldung zwingend erforderlich. Dazu nutzen sie bitte unser Kontakformular. Als Betreff angeben: „Auswärtsspiel gegen xxx“. Im Text vermerken sie bitte ihre Erreichbarkeit, Personenanzahl sowie den Ort des Zustiegs. Wenn eine unserer Jugendmannschaften interesse haben sollte, die 1.Frauen zu einem Spiel zu begleiten, nehmen deren Trainer(in) bitte direkt Verbindung mit Jan Winter oder Guido Pillich auf.

Die nächste Auswärtsfahrt mit Mitreisemöglichkeit

Wann: _______________

Uhrzeit: _________ , Bahnhof Ow

Zustieg: _______________

Uhrzeit: __________

Gegner: _________________


Final Four HVSH Pokal
25.02.2018
TSV Nord Harrislee  gg  HG O-K-T
27:15

Finale

Mit dem Ziel den Pokal zu holen, gingen wir am Sonntag motiviert ins Finalspiel. Wir wollten die Atmosphäre genießen und unseren guten Auftritt vom Vortag wiederholen. Leider ist uns das nicht gelungen. Zu keiner Zeit haben wir ins Spiel gefunden. Zwar kamen wir zu einigen gut herausgespielten Chancen, scheiterten dann aber immer wieder an der starken TSV Torhüterin Tiedemann. Erst nach ungefähr zehn gespielten Minuten gelang uns der erste Treffer durch Franziska Peters. In Halbzeit eins erzielten wir insgesamt nur vier Treffer. Die 2. Halbzeit war zwar torreicher, jedoch kamen wir nie nah genug ran, um den Sieg der Nordfrauen zu gefährden. Am Ende verloren wir das Finale dann sehr deutlich mit 27:15. Früh im Spiel richtete sich unser Fokus leider mehr und mehr auf die zwei Unparteiischen, anstatt auf uns selbst. Jeder Pfiff wurde leidenschaftlich diskutiert, wobei die Leidenschaft in den eigenen Aktionen dann oftmals fehlte. Das sollte in Zukunft nicht mehr passieren, auch wenn wir mit den Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden sind, denn letztendlich mindern wir so nur unsere eigene Leistung. Vielmehr müssen wir dieses Spiel schnell abhaken und den Fokus wieder auf die Liga richten. Am Samstag geht es schon mit unserem nächsten Heimspiel gegen Altlandsberg weiter. Viel schlimmer als diese Niederlage im Pokalfinale ist vielmehr die Verletzung unserer Mittelfrau Sarah Jörgensen. Es wäre für uns ein herber Rückschlag, wenn Sarah längerfristig fehlen sollte. Wir wünschen ihr gute schnelle und Besserung!

Eure Kim

Spielerinnen (Tore/davon 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (3), Imke Seidel (3/1), Alke Trceziok, Katrin Rohwer, Annika Fimmen, Inra Krück, Franziska Peters (5/1), Anna Detlefsen (2), Josefine Lüthje, Kim Lara Haudrup, Caja Lüker, Sarah Jörgensen (2).


Final Four HVSH Pokal
24.02.2018
SV Henstedt-Ulzburg  gg  HG O-K-T
19:24

Halbfinale

Im Halbfinale mussten wir gegen die Frog-Ladies aus Henstedt-Ulzburg ran. Wir kennen unsere Gegnerinnen gut aus der Liga und spielten in den vergangenen Jahren oft spannende Partien gegeneinander. Auch in dieser Saison trafen wir bereits einmal aufeinander, wobei wir auswärts knapp den Kürzeren zogen, indem wir das Spiel mit 23:22 verloren. Somit hatten wir noch eine Rechnung offen. Zudem wollten wir unbedingt ins Pokalfinale, um zuletzt nach 2012 mit dem TSV Owschlag nun auch einmal mit der HG O-K-T den Pokal zu holen. Neben unseren Langzeitverletzten Jill, Levke sowie Hossa, die sich noch im Aufbautraining befindet und erste Spielanteile in unserer Oberligamannschaft sammelt, mussten wir auch auf den Einsatz von Leni verzichten, da sie vor ihrem Wechsel zu uns bereits für ihren ehemaligen Verein, den SVHU im DHB – Pokal aufgelaufen war. Somit war sie für uns leider nicht spielberechtigt. Damit wir trotzdem mit vollem Kader auflaufen konnten, war Ini, die uns schon im Viertelfinale unterstützte, auch dabei, um unseren Rückraum zu entlasten. Somit traten wir relativ selbstbewusst und durch unseren Trainer Sebastian taktisch klug eingestellt zum Halbfinale an. Der Start in die Partie gelang uns auch richtig gut, sodass wir bereits in der 9. Spielminute durch einen Treffer von Sissi mit 4:1 in Führung gingen. Die Führung konnte unsere sehr gut aufgelegte Flügelflitzerin Katrin in der 15. Spielminute sogar auf 8:3 erhöhen, sodass der gegnerische Trainer sich gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. Anschließend kamen die Frogs aus Henstedt-Ulzburg etwas besser ins Spiel und unsere Abwehr wurde etwas nachlässiger. Wir schafften es nun nicht mehr, die Kreuzbewegungen der Gegnerinnen zu unterbrechen, sondern ließen uns zu lange mitziehen, sodass die Rückraumschützinnen nun mehr Freiheiten bekamen und diese auch zu Torerfolgen nutzten. So machte die gegnerische Spielmacherin Katharina Rahn in der 22. Spielminute den Anschlusstreffer zum 6:10. In dieser Phase zeigte unsere Torhüterin Femmi einige wichtige Paraden, die verhinderten, dass der SVHU wieder den Anschluss finden konnte. Nun wechselte Sebastian bei uns den Mittelblock, um die Frogs mit einer anderen Abwehrformation vor neue Aufgaben zu stellen. So konnten wir uns in der 27. Spielminute durch einen Treffer von Jörg wieder auf einen beruhigenden Spielstand von 7:14 absetzen. Die Frogs konnten bis auf auf 10:14 verkürzen, bevor unsere Imme kurz vor dem Pausenpfiff mit einem schönen Rückraumkracher zum 10:15-Halbzeitstand einnetzte.
Nach Wiederanpfiff stand es in der 32. Spielminute plötzlich nur noch 13:15 für uns. Dann kam unsere stärkste Phase, da wir vor allem in der Abwehr kompakt standen und es nun schafften, die gut einstudierten Kreuzbewegungen unserer Gegnerinnen zu unterbrechen. So konnten wir auch einige Bälle in der Defensive gewinnen, die z. B. unsere Katrin per Gegenstöße mehrmals verwandelte. Sissi erhöhte in der 50. Spielminute zum vorentscheidenden 15:22 für uns. Am Ende stand es 19:24 für uns. Sieg ins Pokalfinale freudestrahlend und jubelnd einzogen. Nach Spielende wurde Katrin verdient zum „player of the match“ gekürt, da sie durch ihre Schnelligkeit nicht nur viele erfolgreiche Torabschlüsse landen konnte, sondern auch gekonnt als Vorbereiterin agierte. Herzlichen Glückwunsch, liebe Katrin, zu deiner starken Leistung!

Eure Terry (Anita Ewert)

Spielerinnen (Tore/davon 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (2), Imke Seidel (5), Alke Trceziok, Katrin Rohwer (6), Annika Fimmen, Inra Krück (1), Franziska Peters (6/2), Anna Detlefsen (1), Josefine Lüthje (1), Kim Lara Haudrup, Caja Lüker, Sarah Jörgensen (2).


18.02.2018 TV Oyten  gg  
HG O-K-T
24:25

Aller guten Dinge sind 3

Das erste unserer letzten vier Auswärtsspiele, die alle auf einen Sonntag fallen, führte uns zu den „Vampires“ nach Oyten. Sonnenschein und ein strahlend blauer Himmel begleiteten uns auf der ca. 2 ½-stündigen Busfahrt. Unser sehr frühes Dasein brachte uns noch genügend Zeit, um einen ausgiebigen Spaziergang zu machen, bevor es in die Halle ging. Wir traten die Reise ohne unsere Langzeitverletzten Jill und Levke an und zu allem Überfluss musste sich leider unsere Kim kurzfristig krankmelden. Auch Hossa fehlte uns am heutigen Tage, da sie unsere 2. Frauenmannschaft gestern beim Auswärtsspiel in Reinfeld unterstützt hat.
Die Ausgangssituation sollte ein spannendes Spiel versprechen, auch wenn TV Oyten sich aktuell in der unteren Tabellenhälfte befindet. Schon im Hinspiel lieferten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bekanntermaßen gewannen wir damals mit 31:30. Auch dieses Mal gestaltete sich die 1. Halbzeit sehr ausgeglichen. Keiner Mannschaft gelang es, sich mit mehr als 2 Toren abzusetzen. Auch eine Überzahlsituation in der 22. Minute zu unseren Gunsten, wussten wir nicht clever zu nutzen. Oyten blieb dran, vor allem durch meist zu einfache Tore der gegnerischen Rückraumspielerinnen, die mit viel Tempo unsere nicht sicher stehende Abwehr immer wieder in Bredouille brachten. Dementsprechend stand zum Pausenpfiff ein 14:14-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Mehr  Stabilität in der Abwehr und weniger technische Fehler waren Inhalte unseres Matchplans für die 2. Halbzeit. In der 38. Minute konnten wir zum ersten Mal durch 3 Tore in Folge von Imke, Sissi und Anita auf 16:19 davonziehen. Folgerichtig legte Oytens Trainer die Grüne Karte – mit Wirkung. Die Gastgeber erzielten kurze Zeit später wieder den Anschlusstreffer.
10 Minuten vor Schluss stellten wir nach einer Auszeit dann unsere 6:0-Abwehr auf eine 4:1:1-Abwehr um. Das Ziel, mehr Fehler beim Gegner zu erzeugen und häufiger den Ball zu gewinnen, erreichten wir nicht ganz. Aber es führte bei den „Vampires“ zu einer gewissen Unsicherheit und führte sie in einigen Situationen zu erzwungenen Würfen aus dem Rückraum. Da stand dann aber unsere Femmi zwischen den Pfosten und bot die ein oder andere spektakuläre Parade. Imme und Anni legten zwei Minuten vor Schluss dann noch einmal zum 23:25 vor. Oyten verkürzte bei gespielten 59 Minuten und 11 Sekunden auf 24:25. Doch an diesem Ergebnis sollte sich dann nichts mehr ändern. Dank einem langen und abgezockten Angriff, inklusive einer Auszeit durch Johnny, feierten wir am Ende die 2 Auswärtspunkte. Wenn man sich unsere Bilanz gegen den TV Oyten anschaut, dann sieht man an den Ergebnissen der letzten drei Spiele, dass wir alle mit einem Tor für uns entscheiden konnten (25:26, 31:30, 24:25). Es heißt ja auch nicht umsonst „aller guten Dinge sind drei“.

Eure Sissi (Franziska Peters)

Spielerinnen (Tore/davon 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (2), Imke Seidel (7/3), Alke Trceziok, Katrin Rohwer, Annika Fimmen (3), Marleen Völzke, Franziska Peters (6), Anna Detlefsen (2), Josefine Lüthje (4), Caja Lüker, Sarah Jörgensen (1).


10.02.2018
HG O-K-T  gg  TSV 1860 Travemünde
28:24

Das erwartet schwere Spiel

Moin Moin und ein herzliches Hallo. Für die, die es noch nicht mitbekommen haben, ich bin Leni – die Neue im Team ;-).
Das Hinspiel im Oktober letzten Jahres gewannen wir noch souverän mit 29 zu 15. Das Rückspiel war leider alles andere als ein souveräner Sieg. Aber immerhin war es ein Sieg. Vor ca. 100 Zuschauern in der Owschlager Halle konnten wir nicht das zeigen, was wir eigentlich drauf haben, was sicherlich auch den letzten Wochen geschuldet ist. Es gab nie eine Trainingseinheit, wo mal die komplette Mannschaft anwesend war. Auch durch die spielfreien Wochenenden kamen wir total aus dem Rhythmus. Das dürfen wir aber trotzdem nicht als Ausrede nehmen. Das Spiel begann in den ersten Minuten sehr gut für uns. In der 3. Minute gelang uns durch JosiImke, Katrin und Sissi ein 4 zu 0-Lauf. Doch Travemünde, angereist mit einem dezimierten Kader und mit dem Rücken zur Wand, legte immer wieder nach. In der 16. Minute stand es dann auf einmal 7 zu 7 unentschieden. Wir haben uns vorgenommen die Halben offensiv zu attackieren, was uns auch gut gelungen ist. Doch immer wieder war es die 17-Jährige Rückraummitte Gina Hüttig, die uns das Leben schwer machte. Bis zur Halbzeit konnten wir uns aber wieder ein bisschen fangen und mit 16 zu 12 in die Pause retten. Die zweite Hälfte fing wieder recht gut für uns an. In der 39. Minute setzten wir uns sogar durch den Treffer von Anna mit 6 Toren ab. Bis dato schien das Glück auf unserer Seite zu sein. Doch die jungen Raubmöwen aus Travemünde gaben nicht auf und kamen 15 Minuten vor Schluss noch einmal auf ein Tor ran – nun stand es nur noch 22 zu 21 für uns. Doch WIR wollten den Sieg und die 2 Punkte aus dem Spiel mitnehmen. So sollte es am Ende dann auch sein. Travemünde kam nicht mehr weiter ran und wir gewannen das Spiel mit 28 zu 24. Welch eine Erleichterung, endlich war das erwartet schwere Spiel vorbei. Kein schöner Sieg, aber die Punkte bleiben in Owschlag. Mit diesem Sieg konnten wir den 5. Tabellenplatz halten.
In der kommenden Woche heißt es nun, sich gut auf den TV Oyten vorzubereiten, gegen den wir am Sonntag, den 18.02.2018 um 15 Uhr spielen. Das Hinspiel in Kropp gewannen wir knapp mit einem Tor. Wir sind heiß auf das Spiel und wollen natürlich die nächsten zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

Eure Leni (Marleen Völzke)

Spielerinnen (Tore/davon 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (2), Imke Seidel (8/8), Alke Trceziok (1), Katrin Rohwer (4), Annika Fimmen (3), Marleen Völzke, Franziska Peters (5), Anna Detlefsen (1), Josefine Lüthje (4), Kim Lara Haudrup, Caja Lübker, Sarah Jörgensen.


27.01.2018 Frankfurter HC gg 
HG O-K-T
28:17

1000 km Busfahrt für 0 Punkte

Nach einem erfolgreichen Rückrundenstart am 13.01.18 gegen Wattenbek waren wir am letzten Wochenende jedoch wieder spielfrei, sodass es für uns schwer war, in einen regelmäßigen Spielrhythmus zu kommen. Dieses Wochenende waren wir endlich wieder dran. Uns stand unsere weiteste Auswärtstour der Saison bevor. Am frühen Samstagmorgen um 07:00 Uhr machte sich unser O-K-T-Bus in Owschlag mit den ersten Spielerinnen, Betreuern und Fans auf die 500 km lange Reise nach Frankfurt (Oder). Nach Zwischenstopps in Kiel und in Tremsbüttel, wo weitere Mannschaftsteile zustiegen, war unsere Truppe dann vollständig. In Frankfurt angekommen, vertraten wir uns nach der langen Busfahrt bei einem kleinen Spaziergang die Beine und konnten uns dabei von den guten Trainingsbedingungen auf dem Sportgelände der Frankfurterinnen überzeugen.

Verzichten mussten wir in diesem Spiel auf unsere Verletzten Jill und Levke sowie auf Hossa, die sich bereits wieder im Aufbautraining befindet. Levke und Hossa hatten aber die Reise nach Frankfurt auf sich genommen und unterstützten uns tatkräftig von der Tribüne.  

Um 16:00 Uhr wurde die Partie dann vor 437 Zuschauern, davon zehn O-K-T-Anhänger, in der Brandenburg-Halle angepfiffen. Im Angriff begannen wir das Spiel mit vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen. Von Beginn an nahmen die Frankfurterinnen mit Sissi und Imme unsere beiden Haupttorschützinnen aus dem Rückraum in Manndeckung. Obgleich es den Oderstädterinnen im Hinspiel mit dieser Maßnahme bereits gelang, aus ihrer Sicht einen Fünf-Tore-Rückstand in ein Unentschieden umzuwandeln, ließen wir uns diesmal von diesem zu erwartenden taktischen Mittel erneut beeindrucken und nutzten nicht den uns zur Verfügung stehenden Platz im Spiel vier gegen vier. Obwohl in unserem Matchplan uns von Sebastian vorgegeben war, möglichst lange Angriffe zu spielen, um Fehler zu minimieren, hielten wir uns vor allem  in der Anfangsphase nicht daran und schlossen unsere Angriffe immer wieder viel zu schnell, unvorbereitet und zu ungenau ab. Unsere Abschlüsse stellten dabei für die gegnerische Torhüterin eine leichte Beute dar. Somit konnten wir bis zur 19. Spielminute lediglich zweimal den Ball im Frankfurter Tor unterbringen. Bei dieser unterirdischen Angriffsleistung wäre das Spiel sicher schon gegen uns entschieden gewesen, wenn der FHC nicht ähnlich viele Fehler in seinem Angriffsspiel eingebaut hätte. Außerdem funktionierte wenigstens unser Abwehrspiel in der Anfangsphase, sodass wir bis zur besagten 19. Spielminute auch nur sechs Gegentore zuließen. Somit war beim Spielstand von 6:2 noch alles offen, inzwischen hatte der Gastgeber die Manndeckung aufgegeben und seine Abwehr auf ein 5:1-System umgestellt und so langsam kamen wir zwischenzeitlich auch vorne besser ins Spiel, sodass wir in der 24. Spielminute zum 7:7 ausgleichen konnten. Das Spiel begann also wieder von vorne, jedoch legten die Brandenburgerinnen einen Drei-Tore-Lauf zum 10:7 hin, woraufhin wir kurz vor der Pause noch zum 10:8-Halbzeitstand verkürzen konnten.

Für die zweite Spielhälfte riefen wir uns beim Pausentee noch einmal unseren Matchplan in Erinnerung und sprachen einige Umstellungen in der Abwehr sowie verschiedene taktische Mittel, wie wir die Abwehr unserer Gegnerinnen knacken wollten, an. Wir starteten motiviert in die zweite Spielhälfte und es gelang uns bereits in der 35. Minute durch zwei Treffer von Sissi erneut zum 10:10 auszugleichen, wir waren also wieder im Spiel. Jedoch passierte dann das, was nicht hätte passieren dürfen… Wir bekamen eine Zeitstrafe und die Gastgeberinnen konnten ihre große Stärke, ihr Überzahlspiel, vor dem Sebastian uns in der taktischen Spielbesprechung gewarnt hatte, ausspielen und sich in diesen zwei Minuten wieder auf 12:10 absetzen. Gerade in Überzahl konnte der FHC in den vergangenen Partien knappe Spiele für sich entscheiden. Damit hatten wir den FHC-Express in Fahrt gebracht, sodass dieser sich in den folgenden Minuten trotz Gleichzahl auf 15:10 absetzen konnte. Unsere zwischenzeitliche Steigerung in unserem Offensivspiel sollte auch nur von kurzer Dauer sein. Wir spielten nun einfallslos vor der FHC-Deckung, die uns nicht in ihren 9-m-Raum ließ, und wir so nicht in die nötige Tiefe kamen, stattdessen leisteten wir uns überhastete und ungenaue Anspiele an den Kreis oder Pässe von Halb zu Halb flogen häufig ins Aus. Durch zwei erneute Zeitstrafen machten wir es unseren Gegnerinnen erneut leicht, ihre große Stärke auszuspielen. Sebastian nahm in der 45. Minute unsere letzte Auszeit und stellte unsere Abwehr auf 5:1 um, schließlich brauchten wir jetzt schnelle Ballgewinne, um das Spiel noch zu unseren Gunsten entscheiden zu können. Jedoch funktionierte unsere offensive Abwehr heute überhaupt nicht und die FHC-Mädels spazierten durch unsere großen Lücken in der Abwehr und kamen so frei zum Wurf, sodass sie den Spielstand immer mehr erhöhten, bis beim Spielstand von 28:17 die Partie nach 60 Spielminuten abgepfiffen wurde.

Sicherlich waren wir heute mit den Schiedsrichterentscheidungen nicht immer einverstanden, die gerade, was die Zeitstrafenverteilung angeht, die Härte im Spiel sehr einseitig bewertet haben, und wir haben uns vielleicht auch von der besonderen Kulisse in der Brandenburg-Halle beeindrucken lassen, dennoch müssen wir uns an die eigene Nase fassen, denn wir haben heute nicht gegen einen unschlagbaren Gegner gespielt. Wir sind heute zu sehr in alte Muster verfallen, mit diesen vielen Ballverlusten und Fehlwürfen kann man gegen einen Gegner wie den Frankfurter Handball Club nicht bestehen. Vor allem unser Angriffsspiel war heute gegen einen schnellen Gegner überwiegend zu langsam und einfallslos. Dass wir es jedoch besser können, haben wir in den vergangenen Spielen gezeigt, also „Kopf hoch, Mädels!“ Wir werden unsere Fehler nun im Training aufarbeiten und uns auf den kommenden Gegner, den TSV Travemünde, vorbereiten. Leider haben wir am kommenden Wochenende erneut kein Spiel, sodass wir wieder nicht in einen regelmäßigen Wettkampfmodus kommen. Am 10.02.2018 treffen wir dann auf die Raubmöwen aus Travemünde, dann freuen wir uns auf eure lautstarke Unterstützung, denn nur gemeinsam holen wir die Punkte! Wir zählen auf euch!    

Eure Terry (Anita Ewert)

Spielerinnen (Tore/davon 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (1), Imke Seidel (1), Alke Trceziok, Katrin Rohwer (1), Anni Fimmen (1), Marleen Völzke (1), Franziska Peters (6/4), Anna Detlefsen (1), Josefine Lüthje (2), Kim Lara Haudrup, Caja Lübker, Sarah Jörgensen (3).    


13.01.2018
HG O-K-T gg TSV Wattenbek
29:22

Auftaktniederlage durch überzeugendes Spiel ausgeglichen

Am Samstag, den 13.01.2018, war es endlich soweit, das erste Heimspiel im Jahr 2018. Es ging gegen den TSV Wattenbek, der uns im Vorjahr in der Hinrunde eine Niederlage eingefahren hat. Ziel war also eine Revanche. Außer Hossa und Levke waren alle am Start und heiß auf das Spiel.

Wir starteten ins Spiel mit einem 8:2-Lauf. Wir standen gut in der Abwehr und die Aggressivität stimmte. Durch die gute Abwehr kamen wir mit viel Tempo nach vorne. Allerdings kam es nach 10 Minuten zu einem Bruch in unserem Spiel und die Wattenbekerinnen kamen auf ein 9:9 wieder ran. Sebastian wechselte etwas durch und zum Ende der 1. Halbzeit fingen wir uns wieder. Wir konnten zur Halbzeit ein 15:11-Vorsprung ausbauen.

Als die 2. Halbzeit anfing, verschliefen wir den Beginn. Es kamen technische Fehler dazu und die Wattenbekerinnen kamen auf 17:15 ran. Ab der 40. Minute wurden wir endlich wieder wach und bauten unseren Vorsprung mit einem 22:15 aus. Wir brachten das Spiel souverän zu ende und fuhren ein 29:22 Sieg ein. Somit konnten wir die Auftaktniederlage gegen Wattenbek ausgleichen.

Eure Anni

Spielerinnen (Tore/7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (2), Imke Seidel (9/5), Alke Trceziok (1), Katrin Rohwer (2), Annika Fimmen (4), Marleen Völzke, Franziska Peters (6), Anna Detlefsen (1), Josefine Lüthje, Kim-Lara Haudrup, Caja Lübker, Sarah Jörgensen (4)

16.12.2017 HG O-K-T TSV Nord Harrislee
28:23

Zu Weihnachten in Topform

Was für ein toller Abschluss zur Winterpause! Aber der Reihe nach. Nachdem wir unter der Woche durch einen Sieg gegen den Oberligisten SG Todesfelde/Leezen ins Final Four des HVSH-Pokals eingezogen sind, stand für uns bereits zwei Tage später das nächste und zeitgleich letzte Spiel des Jahres an. Zu Gast in Owschlager Halle waren die Mädels vom TSV Nord Harrislee.  Der Nordrivale reiste als souveräner Spitzenreiter der Liga mit entsprechendem Selbstvertrauen an. Doch wir waren heiß auf das Spiel und nach der sagenhaften Videoanalyse von Johnny waren unsere Siegeschancen nach eigener Aussage von 3% auf 80% gestiegen.

Tatsächlich merkte man schon von Beginn an, dass wir wesentlich besser ins Derby fanden und mehr Biss an den Tag legten. Auch wenn es in der 8. Minute noch ausgeglichen 3:3 stand, war schon hier unser Spiel überzeugender als das der Gäste. Die Abwehr arbeitete intensiv und wurde zunehmend stabiler, so dass wir es Sophie leichter machten ins Spiel zu kommen und wichtige Bälle für uns zu parieren. Von hinten heraus gelang es uns im Angriff, Druck zu machen und doch genügend Geduld an den Tag zu legen, gute Wurfchancen herauszuspielen. Davon profitierte besonders Anna, die von Außen ganze sechsmal einnetzen konnte. Nach 15 Minuten stand es dann verdientermaßen 10:4. Gegen Ende der ersten Halbzeit ließ die Konzentration und Kraft etwas nach. Die Harrisleerinnen konnten dies jedoch nicht nutzen und machten selber immer wieder leichte Fehler. So nahmen wir den soliden Vorsprung mit in die Pause (HZ 17:10).

In der zweiten Halbzeit versuchte Harrislee uns durch wechselnde Deckungsvarianten aus dem Konzept zu bringen. Dies gelang ihnen insofern, dass wir nicht mehr so souverän wie in den ersten 30 Minuten agierten. Aber dennoch kämpften wir als Team um jeden Ball und holten 7 Meter raus, die Imke (7 Tore davon 4/4 vom 7-Meterpunkt) gekonnt an der Torfrau vorbeibrachte. Besonders Sissi und Katrin (6 und 5 Tore) zeigten sich im Angriff in bester Spiellaune. Zur 52. Minute sorgte der Spielstand von 26:19 fürs erste Durchatmen. Doch dann verkürzten die Gäste aus dem Norden Tor um Tor zum 27:23 und nicht nur Johnny merkte man doch noch eine aufkeimende Nervosität an. Aber der Sieg war zum Greifen nah und nicht mehr gefährdet, da wir bis zum Schlusspfiff  kämpften. 28:23 stand dann auf der Anzeigentafel. Ein Sieg, den wir uns erarbeitet haben und der unsere stetige Entwicklung in dieser Saison zur Winterpause gekrönt hat. Äußerst passend, dass wir darauf auch noch gebührend bei der vereinsinternen Weihnachtsfeier darauf anstoßen konnten.

Eure Caja  

Spielerinnen (Tore/7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert, Imke Seidel (7/4), Alke Trceziok, Katrin Rohwer 5, Annika Fimmen, Marleen Völzke, Franziska Peters (6), Anna Detlefsen (6), Josefine Lüthje (4), Kim-Lara Haudrup, Caja Lübker, Sarah Jörgensen.

24.11.2017 HSG Jörl DE Viöl gg HG O-K-T
16:24

Derbytime

Am letzten Freitag waren wir zu ungewohnter Zeit zu Gast bei den Firebirds. Nach anfänglicher Nervosität auf beiden Seiten gelang uns der Bombenstart. Unsere aggressive Abwehr war für den Jörler Angriff kaum zu überwinden, und falls sie es doch geschafft hatten, nagelte Soph ihr Tor zu.
Egal ob 7m, Tempogegenstoß oder freie Würfe aus dem Positionsangriff: Soph hatte auf alles eine Antwort. Auch vorne wurde von Katrin durch einen Kempatrick an Anita gezaubert. So stand es zur Halbzeit schon 6:12 für uns. Auch die zweite Halbzeit verlief nicht anders, in der Abwehr wurde Beton angerührt und auch vorne machten wir unsere Dinger rein. Auch Jörls verschiedene Deckungsvarianten brachten uns nicht vom Siegesweg ab. Der Sieg war sicher, doch einen Wermutstropfen gab es, Jill verletzte sich schwer an der Schulter und fällt für den Rest der Saison aus 🙁 auf diesem Wege noch einmal gute Besserung.

Eure Sarah Jörgensen

Spielerinnen (Tore/davon 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (1), Imke Seidel (6/3), Alke Trceziok, Katrin Rohwer (1), Annika Fimmen (2), Franziska Peters (7), Anna Detlefsen (3), Josefine Lüthje (1), Kim Lara Haudrup, Jill Sievert (3), Sarah Jörgensen.

11.11.2017 SV Henstedt-Ulzburg gg HG O-K-T
23:22

Knapp am Punkt vorbei

Das erste von drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen stand uns in Henstedt bevor, dem ehemaligen Verein von Trainer Sebastian und unserer Linksaußen Anni.

Das Spiel begann mit dem Anwurf der Gastgeberinnen und deren darauffolgenden ersten Treffer in der ersten Spielminute. Direkt in der zweiten Spielminute wurde der Ausgleich von Imme zum 1:1 erzielt. Bis zur sechsten Minute verlief das Spiel sehr ausgeglichen. Sissi erzielte in dieser Phase zwei starke Treffer aus dem Rückraum. Anschließend schlichen sich ein paar technische Fehler bei uns ein und es kam zu schnellen Torabschlüssen, weshalb die Gastgeberinnen diese Chance nutzten und einen vier-Tore-Vorsprung ausbauen konnten. Um diesen Lauf der Gastgeberinnen zu unterbrechen, nahm Sebastian nach fünfzehn Minuten die erste Auszeit. Die Auszeit zeigte Wirkung und es lief fortan besser bei uns, sodass wir mit drei aufeinanderfolgenden Treffern zum 8:6 verkürzen konnten. Diesmal nahm Henstedt die Auszeit. Es waren noch zwölf Minuten bis zur Halbzeit zu spielen und unser Ziel war es, diesen Rückstand aufzuholen. Ein Unentschieden zur Halbzeit erreichten wir leider nicht mehr, dennoch konnten wir durch zwei verwandelte Siebenmeter von Sissi kurz vor der Halbzeit auf 11:10 verkürzen und somit war für die zweite Spielhälfte noch alles offen.

Wir starteten gut in die zweite Halbzeit. Die Abwehr stand in dieser Phase sehr gut. Wir hatten die Rückraumspielerinnen besser unter Kontrolle, sind früher auf sie „raufgegangen“ und haben sie „festgemacht“. Neben der starken Abwehr hielt Femmi wichtige Bälle und bot tolle Paraden, die es uns ermöglichten, den Spielstand immer wieder zu verkürzen, ehe Katrin in der 47. Minute das Remis erzielte. Wir hatten immer wieder Chancen, in Führung zu gehen, doch leider nutzen wir diese nicht, weshalb wir bis zur 57. Minute nur auf ein Unentschieden herankamen. Das Spiel wurde bereits in der 58. Minute entschieden, als die Gastgeberinnen den Siegtreffer zum 23:22 erzielten.

Alles in allem haben wir im Angriff sowie in der Abwehr bis zum Ende super gekämpft! Umso ärgerlicher, dass wir den wohl verdienten Punkt nicht mit nach Hause nehmen konnten.

Aber nun heißt es Kopf hoch und nach vorne blicken, denn kommendes Wochenende steht bereits das nächste Auswärtsspiel in Stade an, in dem wir uns unbedingt wieder zwei Punkte holen wollen.

Eure Josi (Josefine Lüthje)

Spielerinnen (Tore/davon 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (4), Imke Seidel (4), Alke Trceziok, Katrin Rohwer (3), Annika Fimmen, Franziska Peters (6/4), Anna Detlefsen, Josefine Lüthje (1), Kim Lara Haudrup, Jill Sievert (3), Caja Lübker, Sarah Jörgensen (1).  

05.11.2017 HG O-K-T gg  SV Grün-Weiß Schwerin
28:26

Spannender Handballkrimi bis zum Schlusspfiff

Nachdem wir am Wochenende zuvor leider nicht die Punkte gegen Buxtehude zu Hause behalten konnten, wollten wir es dieses Wochenende gegen den SV Grün-Weiß Schwerin besser machen.

In der Anfangsphase wirkten beide Mannschaften etwas nervös, da es für beide Teams um wichtige Punkte ging. Dies spiegelte sich in zahlreichen technischen Fehlern wider, die wir leider im gesamten Verlauf des Spiels nicht abstellen konnten. Nach dem 8:8 in der 19. Minute schafften wir es zum ersten Mal, eine drei Tore Führung zum 11:8 zu erspielen. Daraufhin nahm der Gästetrainer eine Auszeit, die ihre Wirkung zeigte. Schwerin glich binnen zwei Minuten zum 11:11 aus und auch eine Auszeit unsererseits stoppte den Zwischenspurt der Gäste nicht, sodass es in der 26. Minute 11:13 stand. Durch zwei Zeitstrafen gegen die Gäste schafften wir noch den Ausgleich zum 15:15 Halbzeitstand.

Auch im zweiten Spielabschnitt konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Ab der 40. Minute waren es besonders Imke und Sissi, die immer wieder zum Torerfolg kamen und uns wieder in Führung brachten. Die letzten 10 Minuten waren dann nichts für schwache Nerven. Trotz einer Führung unsererseits mit drei Toren schafften wir es nicht, den Sack zuzumachen und ließen erneut Chancen liegen. Immer wieder schaffte Schwerin den Anschluss (26:25, 56. Min.), doch durch die Tore von Anni und Imke zum 28:25 eine Minute vor Schluss holten wir uns den 28:26 Sieg und somit die zwei verdienten Punkte!

Eure Anna Detlefsen

Spielerinnen (Tore/davon 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (4), Imke Seidel (8/3), Alke Trceziok (2), Katrin Rohwer (4), Annika Fimmen (2), Franziska Peters (4), Anna Detlefsen, Josefine Lüthje (1), Kim Lara Haudrup (1), Jill Sievert (1), Sarah Jörgensen (1).   

28.10.2017 HG O-K-T gg Buxtehuder SV II
21:25

Als Allererstes möchte ich Caja ganz herzlich willkommen zurückheißen (nach 3 Monaten in den USA), wir haben Dich vermisst und freuen uns sehr, dass du wieder da bist!

Auch Alke war aus dem Urlaub zurück und so konnten wir mit vollem Kader am letzten Wochenende den Buxtehuder SV II in der Owschlager Halle empfangen. Leider sollte der Fluch weitergehen – wir konnten unsere Heimspiele bisher nur in der Geestlandhalle in Kropp gewinnen. 

Nach einem guten Start in die Partie gingen wir nach 10 Minuten auch mit 5:3 in Führung. Es wurde das umgesetzt, was Johnny (Sebastian) vor dem Spiel angesprochen hatte, und auch die Deckung stand gut. So lief es dann erstmal weiter und wir konnten die Führung bis zur 15. Minute halten. Daraufhin machte die Bundesligareserve vom BSV allerdings 3 Tore in Folge und ging so in Führung. Wir schafften immer wieder den Ausgleich und so auch Sissi in der 21. Minute zum 10:10. Bei diesem Tor wurde Sissi leider stark gefoult, sodass sie das restliche Spiel auf der Bank verbringen musste (hoffentlich ist es nichts Schlimmes!). Sissi hatte einen guten Tag erwischt, deshalb war es umso ärgerlicher, dass es ab diesem Zeitpunkt ohne sie weitergehen musste. In der Überzahl gelang es uns leider nicht, noch einmal in Führung zu gehen, wir gerieten in den Rückstand und Johnny nahm kurz vor der Halbzeit noch einmal eine Auszeit. Die brachte leider nicht den gewünschten Erfolg und wir mussten mit einem 11:17 in die Pause gehen. Nach der Pause starteten wir direkt mit 2 Treffern von Jill und Imke. Auch im weiteren Verlauf gelang es uns mit Toren von Anni und Jill auf einen 3-Tore-Rückstand (17:20) in der 45. Minuten zu kommen. Unsere Abwehr war auch in der 2. Hälfte weiterhin nicht das Problem und auch unsere Torhüter Femmi und Soph haben uns an diesem Tag vor einigen weiteren Gegentoren bewahrt. In den letzten 15 Minuten fehlten uns im Angriff die Ideen und wir konnten nicht das zeigen, was wir eigentlich können. So konnten wir mit dem letzten 7m-Wurf von Imke nur mit einem 21:25 aus der Partie gehen.

Eure Hossa (Sarah Greinke)

Es spielten (Tore / 7m):
Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert, Imke Seidel (6/4), Alke Trceziok, Franziska Peters (4), Josefine Lüthje (3), Kim Lara Haudrup, Jill Sievert (5), Sarah Jörgensen, Katrin Rohwer (2), Annika Fimmen (1), Anna Detlefsen.   

21.10.2017 MTV Altlandsberg  gg  HG O-K-T
21:26

Wir machten uns auf den Weg Richtung Altlandsberg, einer unser weitesten Fahrten diese Saison. Nach einer unterhaltsamen Fahrt ohne große Komplikationen kamen wir an der Halle an.

Wir starten gut ins Spiel und zogen mit schnellen Toren von Josi und Anni auf 0:3 weg. Über eine starke Abwehr legten wir in der Anfangsphase den Grundstein für den Sieg. Im Angriff war dagegen etwas Sand im Getriebe. Die ersten 20 Minuten spielten die, wie unser Trainer nach dem Spiel sagte, die wohl bisher beste 6:0- Deckung in der Saison. 

Wir konnten uns in der ersten Halbzeit allerdings nie entscheidend absetzten und brachten durch blöde Fehler die MTV Damen immer wieder zurück ins Spiel. Kurz vor dem Pausentee schaltete vor allem Anna in ihrem Comeback-Spiel noch einen Gang höher und brachte uns mit ihren Toren wieder auf eine leistungsentsprechende Tordifferenz. So gingen wir mit einem 8:11 in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit kamen wir wacher aus der Kabine als die Brandenburgerinnen und konnten durch die Gegenstoßtore von der gut aufgelegten Katrin schnell auf 8:14 davonziehen. Von da an haben wir den Altlandsbergerinnen wenig Chancen gelassen, sodass wir in der 47. Minute unseren höchsten Vorsprung (20:12) verbuchen konnten.

Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem nie gefährdeten 21:26-Erfolg im Gepäck traten wir die feuchtfröhliche Heimreise antreten.

Eure Femmi (Femke Lobstaedt)

Es spielten (Tore / 7m):
Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (1), Imke Seidel (1/1), Katrin Rohwer (8), Annika Fimmen (2), Franziska Peters (4), Anna Detlefsen (3), Josefine Lüthje (3), Kim Haudrup, Jill Sievert (2), Sarah Jörgensen (2/2).

14.10.2017 HG OKT – TV Oyten
32:31

Den positiven Aufwärtstrend, dank der gewonnenen Spiele in Travemünde und im HVSH-Pokal beim MTV Heide, galt es nun weiter auszubauen. Mit dem TV Oyten gastierte nicht nur ein langjähriger Weggefährte bei uns, sondern auch der amtierende Meister der letzten 3. Liga-Saison (Staffel Nord). An das letzte Auswärtsspiel in Oyten (5. Februar 2017) denken wir dennoch gerne zurück, denn das konnten wir mit 25:26 für uns entscheiden.

Wer sich an die letzte Saison erinnert, weiß, dass wir in unserer Kropper Halle doch ganz erfolgreich waren. Natürlich war der Wille dann groß, genau das fortzuführen.

Bis auf unsere beiden Langzeitverletzten, Hossa und Levke, und unsere Caja, die sich noch in den USA befindet, waren alle 13 Spielerinnen an Bord. Auf Seiten des TV Oyten fehlte verletzungsbedingt mit Jana Kokot eine zentrale Schlüsselspielerin. Die Anfangsphase des Spiels verlief auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der 16. Minute schaffte Oyten es, erstmals in Führung zu gehen. Doch schon eine Minute später gelang Jill der Ausgleich zum 8:8. Bis zum Halbzeitpfiff lieferten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erheblichen Anteil daran, dass wir nicht deutlicher in Rückstand gelangen, hatte Sophie. Sie hielt 3 von 4 gegebenen 7m in den ersten 30 Minuten!

Mit einem Stand von 14:15 wechselten wir die Seiten. Oyten erhöhte direkt auf 14:16. Doch durch 3 Tore am Stück konnten wir die Führung wieder übernehmen. Bis zur 51. Minute gelang es keiner Mannschaft, sich einen entscheidenden Vorsprung herauszuspielen. Aber nach einer 2-Minuten-Strafe gegen die Gäste, nutzten wir unsere Chance und erhöhten auf 28:25. Folgerichtig legte Oyten-Trainer Sebastian Kohls die grüne Karte. Zunächst zeigte sie keine Wirkung. Auch fünf Minuten später konnte die gegnerische Mannschaft an unserer 3-Tore-Führung nichts ändern. In der 58. Minute erhielt Oyten zudem noch eine Zeitstrafe. Allerdings erzielte Denise Engelke kurz danach mit ihrem 13. Tor den Anschlusstreffer und die Gäste stellten ihre Abwehr nun auf eine Manndeckung um. Doch wir bewahrten Ruhe und konnten durch einen Treffer von Katrin, in Minute 59:06, zum 32:30 erhöhen. Oyten verkürzte noch einmal, aber letztendlich konnten wir die Zeit runterspielen und mit einem 32:31 als Sieger vom Platz gehen.

Eine geschlossene Mannschaftsleistung, getragen von einer tollen Unterstützung des Publikums, trugen letztlich zu diesen zwei grandiosen Punkten bei. So kann’s gerne weitergehen!

Eure Sissi (Franziska Peters)

Es spielten (Tore / 7m):
Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (1), Imke Seidel (10/4), Alke Trceziok (2), Katrin Rohwer (3), Annika Fimmen (3), Franziska Peters (6/2), Anna Detlefsen, Josefine Lüthje (1), Kim Lara Haudrup, Jill Sievert (4), Sarah Jörgensen (2).   

11.10.2017 MTV Heide – HG OKT  (HVSH Pokal)
30:27

Als Gegner im Achtelfinale des HVSH- Länderpokals erwarteten uns die Mädels des MTV Heide. Helge Thomsen (Trainer) verfügt über einen jungen, dynamischen und technisch gut ausgebildeten Kader, welcher derzeit in der Schleswig-Holstein Liga ganz oben mitmischt. Johnny machte uns klar, dass dieses keineswegs ein Selbstläufer werden würde und wir 60 Minuten richtig Gas geben müssen, wenn wir in die nächste Runde kommen wollen. 

Anpfiff war zur ungewohnten Zeit am Mittwochabend um 20:15 Uhr in Hemmingstedt. Besonders Sissi freute sich über das Los und somit endlich mal ein wahres Heimspiel zu haben. Als dann auch Alke (eine mögliche Abkürzung und ein beinahe im Heider Moor versunkenes Auto später) durch Robins Hilfe die Halle erreicht hatte, konnte es losgehen.
Wir starteten konzentriert in das Spiel. Unsere Abwehr stand kompakt und wir zwangen die Heider Mädels zu leichten Ballverlusten, welche wir im Gegenzug in schnelle Tore verwerteten. Nach einer knappen Viertelstunde brachte Sissi uns 5:1 in Führung. Soweit so gut. Es schien ja super zu laufen. Aber die Rechnung hatten wir ohne die Heider Mädels gemacht. Diese haben sich kein bisschen irritieren lassen und als Helge Thomsen dann die Auszeit nahm, wendete sich innerhalb weniger Minuten das Blatt. Plötzlich stand es 6:6. Heide spielte eine offensive Abwehr und kämpfte um jeden Ball. Der Rest der ersten Halbzeit war ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen konnte. Letztlich gingen wir mit einer 14:13-Führung in die Pause. Auch in der zweiten Spielhälfte konnte sich zunächst keine der Mannschaften so recht absetzen. Ab der 40. Minuten lief es dann besser.
Aus einer stabilen Deckung und wichtigen Paraden von Soph brachte uns Imke mit ihrem Treffer zum 19:17 (40.) in Führung und kurz danach traf
Katrin zum 23:19 (44.). Dieses war die höchste Führung im Spiel, jedoch zeigte sich erneut, dass die Heider Mädels bis zum Schluss kämpften. Dass wir in dieser Phase zwei Zeitstrafen kassierten, nutzten die Mädels vom MTV aus. So stand es kurz vor Ende 25:25. Rund 200 Zuschauer sahen dann eine packende Schlussphase, welche wir letztlich mit 30:27 für uns entscheiden konnten.
Zusammengefasst hat dieses Spiel wieder gezeigt, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat. Auf dem Papier hätte wohl jeder gedacht, dass es für uns ein leichtes Los war. Die Heider Mädels haben es uns aber bis zur letzen Minute extrem schwer gemacht und einen tollen Fight geliefert. Im Endeffekt hatten wir in den letzen fünf Minuten die stärkeren Nerven. Da wir uns nicht aus der Ruhe haben bringen lassen, konnten wir den Sieg auf unserem Konto verbuchen. Im Pokal sind wir nun also eine Runde weiter und die Auslosung ergab, dass wir im Viertelfinale (13./14.01.2018) gegen die Mädels der SG Todesfelde/Leezen antreten werden. Diese haben in der letzen Runde unseren Ligakonkurrenten Jörl nach einer Verlängerung geschlagen.

Eure Levke

Es spielten (Tore/ 7m):
Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (4), Imke Seidel (4/2), Alke Trceziok (1), Katrin Rohwer (4), Franziska Peters (4), Josefine Lüthje (4), Anni Fimmen (2), Jill Sievert (3), Sarah Jörgensen (4), Kim Lara Haudrup , Anna Detlefsen

03.10.2017 TSV 1860 Travemünde (Raubmöwen) – HG O-K-T
15:29

Nach einem spielfreien Wochenende gastierten wir am Dienstag, dem Tag der Deutschen Einheit, bei dem TSV 1860 Travemünde, deren Kosename „Raubmöwen“ wahrscheinlich geläufiger ist. Trotz des spielfreien Wochenendes nahmen wir unsere drei regulären Trainingseinheiten unter der Woche wahr, um unsere Defizite aus den vorigen zwei Spielen intensiv zu reflektieren und aufzuarbeiten. 

Nach einer desolaten Niederlage zum Saisonauftakt gegen den Aufsteiger Wattenbek mit 26:17 und einem „Glück im Unglück“ erspielten Remis in der letzten Sekunde (21:21) gegen den Frankfurter HC stand der erste ersehnte Saisonsieg noch aus. Unser Gegner, der sich zum Großteil aus Spielerinnen der A-Jugend zusammensetzt,  und teilweise bereits am vorigen Wochenende in der Bundesliga gefordert und aktiv war, zählt somit zu den jüngeren Mannschaften dieser Liga. Trotz dessen nahmen wir die Raubmöwen als gleichwertigen Gegner auf Augenhöhe wahr. Mit dieser Einstellung und einem entschlossenen Kampfgeist zum Siegeswillen eröffneten wir das Spielgeschehen. Die von Beginn an ausgestrahlte Präsenz und der nötige Respekt ließen uns das Spiel in den Anfangsminuten mit einer kontinuierlichen Drei-Tore-Führung dominieren. Durch unser konsequentes Agieren konnte die Tordifferenz stetig ausgeweitet werden, sodass die Anzeigetafel in der 20. Spielminute einen Spielstand von 4:12 zu Gunsten unsererseits aufzeigte. Travemünde erzielte in den ersten zwanzig Minuten lediglich vier Tore. Dieses Geschehen spricht für eine aggressive Abwehrleistung in Kombination mit einer funktionierenden Torwartleistung. Daraufhin reagierte der gegnerische Trainer in kürzester Zeit mit gleich zwei Auszeiten, wobei die erste davon ihre Wirkung gänzlich verfehlte. Die zweite dagegen zeigte jedoch wesentlich mehr Wirkung, sodass der von uns ausgebaute Vorsprung anfing, sich zu verkleinern (6:12). Dieser für uns typische Einbruch ist uns bestens bekannt und kann uns, wie im letzten Spiel, den Sieg kosten. Diesen Eindruck wollten wir nicht auf uns sitzen lassen und waren es unseren mitgereisten Fans, unserem Team und uns selbst schuldig, zu beweisen, dass wir in der Verfassung sind, aus unseren Fehlern lehrreiche Schlüsse gezogen zu haben und diese Fehler nicht wiederholen. Anstatt „den Kopf in den Sand zu stecken“ und wie in den vorigen Spielen durch überhastete und unvorbereitet Abschlüsse und technische Fehler das Spielgeschehen aus der Hand zu geben, behielten und bewiesen wir „einen kühlen Kopf“, der uns einen Halbzeitstand von 8 zu 16 sicherte. Diese kritische Phase überstanden wir erfolgreich, da wir die Ausgangssituation im Training ausgiebig analysierten und uns mit Alternativen auf diese Situation dementsprechend vorbereiteten. Mit Beginn der zweiten Halbzeit verwalteten wir eine mindestens Acht-Tore-Führung, bei der wir wussten, dass wir zu keinem Zeitpunkt in unserer Effektivität nachlassen durften. Ansonsten bestünde auch in diesem Spiel ein ungewollter und unnötiger Verlauf des Ergebnisses und des Spielgeschehens. Um dies gar nicht mehr erst in Frage zu stellen, handelten wir einigermaßen konsequent, sodass der Vorsprung durch eine geschlossene Mannschaftsleistung weiterhin ausgebaut werden konnte. Das Endergebnis von 15 zu 29 ist jedoch im Verlauf des Spiels, besonders in der zweiten Halbzeit, auch auf unserer Seite von vielen technischen Fehlern geprägt, sodass auch wir noch viel an uns und an unserem Zusammenspiel arbeiten müssen. Jedoch ist der erste Sieg endlich erzielt, auf dem wir aufbauen können und wollen und dies gelingt uns nur in Kooperation mit Eurer Unterstützung! Am kommenden Mittwoch bestreiten wir das nächste Pokalspiel gegen den MTV Heide, bevor dann das nächste Heimspiel in der Liga am 14.10.2017 gegen Oyten ansteht.

Eure Katrin

Es spielten (Tore / 7m):
Femke Lobstaedt, Sophie Fasold –
Anita Ewert (3), Imke Seidel (5/4), Alke Trceziok (2), Franziska Peters (3), Josefine Lüthje (3), Kim-Lara Haudrup, Jill Sievert (4), Sarah Jörgensen (4), Annika Fimmen, Anna Detlefsen, Katrin Rohwer (5).

24.09.2017 HG OKT – Frankfurter HC
21:21

Das war er definitiv – VERLOREN! Über eine Spielzeit von bis zu 50 Minuten dominierten wir in der Owschlager Halle nämlich mit zwischenzeitlichen 6-Tore-Führungen gegen die Mädels vom Frankfurter HC, bis diese in der 59. Minute ausglichen und sogar den Führungstreffer erzielten.

Die Begegnung begann recht schleppend. Beide Mannschaften kamen nicht so richtig zum Zuge, sodass es in der 4. Spielminute immer noch 0:0 stand, ehe es uns gelang dann doch das Zepter zu übernehmen. Josi gelang der erste Treffer der Partie und der stimmte damit die Führung unsererseits ein.

Eine sehr gut aufgelegte Sarah auf der Mittelposition schloss entweder selbst ab oder setzte ihre Nebenleute hervorragend in Szene. Ganz besonders Sissi profitierte davon, nutzte ihre Chancen und versenkte einen Treffer nach dem nächsten im gegnerischen Tor. Auch Katrin erzielte über eingeleitete Gegenstöße durch Femke bis zur 22. Spielminute zwei ihrer insgesamt drei Tore, sodass wir uns eine 6-Tore-Führung (10:4) ergatterten. Diese Führung war das Resultat einer kompakten Deckungsarbeit, die im Auftaktspiel gegen den TSV Wattenbek kaum bis gar nicht vorhanden war.

Mit einem Puffer von 5 Toren verließen wir das Feld in die Halbzeitpause und starteten direkt mit einem Treffer, wieder einmal durch Sissi, in die 2. Hälfte der Partie. Auch im Verlaufe der nächsten 10 Minuten, in denen wir immer wieder in Folge 2-Minuten Strafen kassierten, sodass wir kontinuierlich in Unterzahl agieren mussten, verloren wir nicht die Führung (15:10). Bis zur 54. Spielminute verteidigten wir unseren Vorsprung mit 5 Toren, bis die Frankfurterinnen scheinbar ihr „Ass aus dem Ärmel“ zogen und auf eine 4:2 Abwehrformation umstellten. Hierbei fehlte uns die Bewegung im Angriffsspiel und wir nutzen die entstandenen Lücken nicht konsequent. Die Frankfurterinnen glichen somit in der 59. Minute auf 20:20 aus und das Spiel wurde durch den Ausgleichstreffer durch Sissi bei einer Spielzeit von 59:56 Minuten unentschieden (21:21) beendet.

An alle Zuschauer, die den Weg in die Halle gefunden haben, ein herzliches Dankeschön! Wir hoffen, dass wir euch ebenfalls bei den kommenden Heimspielen in Owschlager und Kropper Halle begrüßen dürfen!

Eure Alke

Es spielten (Tore / 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (1), Imke Seidel (2/1), Alke Trceziok (1), Katrin Rohwer (3), Franziska Peters (8/3), Josefine Lüthje (2), Kim Haudrup, Jill Sievert, Sarah Jörgensen (4), Annika Fimmen.  

Die 1. Frauen verlieren unerwartet deutlich gegen den Aufsteiger aus Wattenbek. Trainer Schräbler äusserte sich in der Eckernförder Zeitung wie folgt: [zum Artikel]

17.09.2017 TSV Wattenbek  gg  HG O-K-T
26:17

Wo soll ich nur anfangen…

Was war das für eine Leistung, was war das für ein Einstand? Und dafür haben wir so hart gearbeitet, dass wir solch ein Gesicht auf dem Spielfeld zeigen? Das waren nicht wir, das war nicht unser Teamgeist, unser Kampfgeist, unsere Leidenschaft und doch waren es genau wir, die es auf diesem Spielfeld verkackt haben. (Entschuldigt meine Wortwahl, aber „schönreden“ bringt hier auch nichts.) Aber, erst einmal von vorne, damit auch alle wissen, wovon ich spreche:

Wir starteten mit unserer 6:0-Deckung. Wir wussten, dass Wattenbek eine gute, schnelle und junge Truppe auf die Platte stellen wird, und waren gewarnt. Womit wir aber nicht gerechnet haben, ist, dass sie eine versetzte 5:1-Deckung spielen werden, um unsere Rückraumrechts-Spielerin komplett und konsequent aus dem Spiel zu nehmen. Anstatt darauf zu reagieren, haben wir uns verblüffen lassen. Dazu kam auch noch, dass wir in unserer 6:0-Deckung keinen richtigen Zugriff bekamen und so Wattenbek auch zu einfachen Toren einluden. Anstatt zu zweit zusammenzuschieben, wurde alleine gekämpft. Anstatt dass einer aus der Deckung raustritt, um zu agieren, rannten gleich zwei Spielerinnen raus. Anstatt zuzupacken, wurde zu oft der Gegner laufen gelassen. Nach ca. 20 Minuten führte Wattenbek schon mit 5 Toren, auch weil wir zu viele einfache Bälle und Torwürfe haben liegen lassen. Aber geschlagen geben wollten wir uns nicht. Und so schafften wir es uns zu stabilisieren. Hinten wurde kurze Zeit Beton angerührt und vorne haben wir uns mit wichtigen Treffern durchgetankt.

So stand es 12:11 zur Halbzeit. Der Kampfgeist war geweckt, wir waren wieder da, Hoffnung schwappte auf. Wir wollten daran anknüpfen und es in der zweiten Halbzeit besser machen als in der ersten.

Doch genau das Gegenteil trat ein. Wir kamen aus der Kabine und fanden wieder keinen richtigen Zugriff. Die Abwehr war löchrig und das größte Problem war heute leider unser Angriff. Spielzüge wurden nicht richtig ausgespielt oder falsch angelaufen. Wattenbeks Schachzug, uns nicht ins Kreuzen und in unsere Übergänge kommen zu lassen, ging auf. Der Ball fand zu selten den richtigen Weg und die gegnerische Torhüterin wurde von uns zur Königin geschossen. Zu viele einfache Fehler im Spielaufbau und im Torabschluss ließ Wattenbek davonziehen. Wir waren heute einfach zu langsam und zu träge. Unsere Gegnerinnen hatten heute den besseren Start, die besseren Antworten und so kannst du kein Spiel gewinnen. Wir verlieren auch in der Höhe verdient 26:17.

Ein Wort möchte ich noch über die Schiedsrichterinnen verlieren. Sie haben keineswegs Schuld an unserer Leistung oder an der Niederlage, dafür sind wir schon selbst verantwortlich. Doch was sie sich zusammengepfiffen haben, war eine absolute Frechheit. So blieb z. B. eine Spielerin von Wattenbek verletzt liegen und die Zeit wurde angehalten. Wir warten darauf, dass es weiter geht und beim Wiederanpfiff wurde Zeitspiel angezeigt. Wofür fragt man sich, auf die Antwort der beiden Damen warten wir heute noch, denn sie konnten es uns auch nicht sagen. Und das machten sie ganze fünfmal. Und auch sonst hatten sie kein glückliches Händchen.

Was bleibt noch zu sagen:

Es war das erste Saisonspiel, was ordentlich in die Grütze ging. Aber es war auch das Erste und wir werden an uns arbeiten und wollen es heute gegen den Frankfurter HC deutlich besser machen. Wir freuen uns, dass ihr den Weg zu uns in die Halle gefunden habt. Wir wollen euch zeigen, dass wir hart an uns gearbeitet haben.   

Eure Imme ( Imke Seidel )

Es spielten (Tore / 7m): Femke Lobstaedt, Sophie Fasold – Anita Ewert (2), Imke Seidel (4/2), Alke Trceziok, Franziska Peters (5), Josefine Lüthje (4), Kim Lara Haudrup, Jill Sievert, Sarah Jörgensen (1), Katrin Rowehr (1), Annika Fimmen.   

Ohne wirklich groß gefordert gewesen zu sein, erreichten unsere 1. Frauen am 09.09.2017 stets ungefährdet die nächste Runde im HVSH – Pokal. In einem recht unspektakulerem Spiel in der Helmut-Wriedt-Halle gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen II stand es am Ende der Partie, auch ganz ohne Backe, 32:17 für die HG O-K-T. Im Foto (Danke an Ulla Machau) sind Alke Trceziok, Sarah Jörgensen, Kim Haudrup und Jill Sievers (vlnr) bei der Abwehrarbeit zu sehen.

Hierzu der Artikel zum Spiel aus der Eckernförder Zeitung [zum Artikel]

09.09.2017 HSG Kiel/Kronshagen  gg  HG O-K-T
17:32

Nach unzähligen Bergsprints, Fahrtenspielen, Krafteinheiten mit der Langhantel, sowie 3000 m-Läufen auf dem Sportplatz und schweißtreibenden Trainingseinheiten in der Halle ging es nun endlich los… Mit der 1. Pokalrunde auf Landesebene starteten wir am vorletzten Wochenende in die Saison 2017/2018. Als erster Gegner erwartete uns in der Kieler Helmut-Wriedt-Halle der Landesligist HSG Holstein Kiel / Kronshagen.

Zum Saisonstart traten wir mit einem sehr dezimierten Kader an. Neben unseren verletzten Spielerinnen Hossa, Anna und Levke, die uns tatkräftig von der Tribüne unterstützten, sowie Caja, die gerade eine längere Auslandsreise verbringt, mussten wir krankheitsbedingt auf unseren Flügelflitzer Katrin verzichten, und auch unser Neuzugang Anni stand uns am Pokalwochenende noch nicht zur Verfügung. Zur Unterstützung von Femmi und als Ersatz für Sophie, die gerade erst aus dem Urlaub zurückgekommen war, gab Katja Burmeister, die etatmäßig das Tor unserer zweiten Mannschaft hütet, aber schon während der Vorbereitung oft bei uns einsprang, ihr Debüt in unseren Reihen. Der Rest unseres Kaders zeigte sich fit und motiviert, nun endlich in die Saison zu starten.  

Während der Erwärmung wurde uns dann mitgeteilt, dass dieses Spiel ohne Nutzung von unserem geliebten Harz ausgetragen werden musste, worüber wir doch sehr verwundert waren, da direkt vor uns die Bundesliga A-Jugend des THW Kiel ihr Spiel auf demselben Spielfeld noch mit Harz bestreiten durfte und es zwischen den Spielen nicht zu einer Blitzhallenreinigung kam. Ein Schelm, wer da Böses denkt…
Nun gut, wir begannen das Spiel mit einigen Fehlern in unserem Angriffsspiel, indem wir uns viele Ballverluste leisteten. Zwar spielten wir uns auch häufig klare Torchancen heraus, scheiterten aber immer wieder kläglich an der gegnerischen Torfrau oder warfen den Ball gleich neben das Tor. So wies die Anzeigentafel in der Kieler Sporthalle nach zehn gespielten Minuten einen Spielstand von 2:2 vor. Immerhin stand unsere Abwehr mit der gut aufgelegten Femmi dahinter im Tor ganz passabel, sodass wir nicht in Rückstand gerieten. Über unsere 4:1:1-Abwehr, die wir bereits im Trainingslager in Dänemark testeten, gelangen uns dann viele Ballgewinne, sodass wir nach den anfänglichen Schwierigkeiten besser ins Spiel kamen und uns bereits in der ersten Spielhälfte vorentscheidend absetzen konnten. Zu erwähnen in Halbzeit eins bleibt noch der Seitfallzieher von Femmi, die einen in den oberen Torwinkel geworfenen Ball noch mit dem Fuß herausangelte und uns alle erstaunen ließ, hatten wir doch keine Ahnung, so eine bewegliche Torhüterin in unseren Reihen zu haben. Der Hürdensitz sollte also kein Problem mehr für sie darstellen J. Kurz nach dieser Rettungsaktion ertönte der Halbzeitpfiff und wir gingen mit einer 16:5-Führung zum Pausentee.

Auch in der zweiten Spielhälfte gelangen uns über unsere offensive Abwehrformation viele Ballgewinne, durch die vor allem unsere Jill, die auf der vorgezogenen Abwehrspitze eingesetzt wurde, viele Treffer per Gegenstoß erzielen konnte. In Torlaune zeigte sich auch Imme, die durch ihre Power und Schnelligkeit nicht von den Kieler und Kronshagener Krabben zu stoppen war und insgesamt zehn Treffer erzielte. Jedoch zeigten wir uns auch in der zweiten Spielhälfte oft zu ungeduldig und schlossen häufig zu früh und unvorbereitet ab. Ebenso ließ unsere Aufmerksamkeit in der Abwehr zum Ende des Spiels nach, sodass die Gastgeberinnen aus der Landeshauptstadt noch zu einigen unnötigen Treffern aus dem Rückraum kamen. 

Zusammengefasst landeten wir in diesem Spiel zwar einen glanzlosen, aber ungefährdeten Sieg. Unser Trainer Sebastian hatte eine Woche vorm ersten Punktspiel noch einmal die Möglichkeit, mit taktischen Varianten zu experimentieren und uns Spielerinnen auf Wettkampfebene zu testen, die er auch rege nutzte, sodass alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten bekamen. Im Pokal sind wir nun eine Runde weiter und die Auslosung ergab, dass wir Anfang Oktober auswärts gegen den MTV Heide antreten werden. Nun freuen wir uns aber erstmal auf den Saisonstart in der Liga und auf eure lautstarke Unterstützung. Wir zählen auf euch!   

Eure Terry (Anita Ewert)

Es spielten (Tore/davon 7m):
Femke Lobstaedt, Katja Burmeister – Anita Ewert (4), Imke Seidel (10/3), Alke Trceziok (4), Viveka Romeyke, Franziska Peters (1), Josefine Lüthje (2), Kim Lara Haudrup (1), Jill Sievert (7), Sarah Jörgensen (3/1).   

Aktuelle Tabelle 3.LIGA Nord

Alle Spiele 1. Frauen HG O-K-T  3.LIGA Nord

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